Kaschmir-Mode

Kaschmir wird aus dem Unterfell der Kaschmirziege durch Auskämmen gewonnen. Die Kaschmirregion im Norden Indiens war zwar Namensgeber für den edlen Rohstoff, jedoch sind China, Iran, die Mongolei und Pamir mittlerweile die wichtigsten Erzeugerländer von Kaschmir. Besonders im mittelasiatischen Hochland wird hochwertige Mode aus Kaschmir hergestellt.

Es handelt sich bei Kaschmir um ein sehr kostbares, weiches und edles Material. Mittlerweile verarbeiten viele Modedesigner die luxuriöse Wolle nicht mehr nur zu Schals, sondern auch zu Kleidern, Pullovern und Mänteln. Kaschmir-Mode wird immer beliebter.

Vorsicht bei Kaschmir-Mischungen

Nicht immer bestehen Kleidungsstücke aus Kaschmir auch tatsächlich zu 100 aus der teuren und edlen Wolle. Immerhin handelt es sich dabei um eine der wertvollsten Fasern. Daher besteht Kaschmir-Mode häufig zu einem Teil aus Merino-Wolle oder gewöhnlicher Schafwolle. Das macht Kleidung mit Kaschmir auch bei kleinem Budget bezahlbar.

Besonders bei Schals mit der Klanghaften Bezeichnung Pashmina sollte man Acht geben. Steht auf dem Etikett 100 oder 70 Pashmina, dann handelt es sich nicht um das aus Indien stammende Kaschmir-Seiden-Gemisch, sondern aus einem Mix aus Polyester und Viskose. Besser, aber natürlich auch teurer sind Produkte mit 70 Kaschmiranteil und einem Seidenanteil von 30

So macht Kaschmir-Mode Spaß

Je enger die Maschen des Kaschmirtuches sind, desto wertvoller ist die Ware. Bei besonders engmaschigen Produkten handelt es sich zudem um langlebigere Kleidungsstücke. Beim Kauf von Kaschmirwolle sollte man daher nicht nur auf das Etikett achten, sondern auch darauf, dass die Wolle nicht zu locker gestrickt ist. Dies kann schnell zu unschöner Knötchenbildung führen.